Leserbrief von Ulrich Greiten zum Artikel: 33 Hektar Gewerbegebiet vom 7.01.09 in der NOZ

Leserbrief von Ulrich Greiten zum Artikel: „33 Hektar Gewerbegebiet“ vom 7.01.09 in der NOZ

 

 

 

Mensch, Mensch, Mensch ich bin überrascht. Wie weit geht da die Vorstellungskraft, die die Gemeinde hat. Weiß man eigentlich, was diese Planungen für ein Dorf wie Natbergen mit ihren prägenden Höfen bedeutet? Das wäre es dann.

 

Ich dachte, dass die „Philipps Beinahe – Sünde“, die jetzt in Gesmold prangt, vormals am Ortseingang Bissendorf geplant war, Mahnung genug war. Nein nun dies. Geld ist nicht alles.

 

Ein Industriegebiet mit einem erlaubten Schallpegel von 70 dB in der Nacht (Gewerbegebiet 50 dB nachts) ist schon sehr heftig für die dort lebenden Menschen. 10 dB Erhöhung bedeuten in der Regel eine Verdopplung der Lärmwahrnehmung. Und hat die Gemeinde für die verbleibenden Vorratsflächen von 13 ha Industriegebiet die Vergabe dann noch in der Hand. Oder kommen dann wirkliche Industrieunternehmen?

 

Es gibt im Landkreis noch viele ausgewiesene Gewerbegebiete an Autobahnen, in deren Nähe keine Häuser sind, und die noch genügend Platz haben. Wieso wird nicht dort angesiedelt?

 

Was die Region braucht, ist ein Bodenverband oder Regionalverband, der die Gewerbeansiedelungen geschickt lenkt, die Gewerbesteuer an alle verteilt und keine Kirchturmspolitik.

 

 


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